No More Heroes
 
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No More Heroes

 

 

 




 

No More Heroes ist ein völlig durchgeknalltes Spiel vom Kultdesigner Suda 51 für die Wii. Das Spiel erschien Anfang 2008 und wurde wegen seines einzigartigen Stils zum echten Überraschungshit. Ob mich das Spiel komplett überzeugt oder nicht erfährt ihr im folgenden Text.

 

 

 

Gameplay: (87%)

 

„It’s game time!“, das ist einer der Sprüche von Travis Touchdown, dem Helden von No More Heroes. Travis Touchdown ist eigentlich nur ein ganz gewöhnlicher Otaku (was so viel bedeutet wie Nerd, nur im japanischen Stil) der sich eines Tages bei einer Internetauktion ein Beam-Katana ersteigert. Kurz darauf trifft er in einer Bar Sylvia Crystal welche ihm dem Job gibt jemanden umzubringen. Nachdem Travis den Auftrag beendet hat stellt er fest, das sein Opfer Rang 11 auf der Liste der weltbesten Attentäter stand und nun Travis diesen Platz einnimmt. Von nun an will Travis die Nummer 1 werden und alle anderen Attentäter besiegen. Das eigentliche Spielprinzip während der Rangkämpfe ist simpel: Man muss eigentlich nur von Punkt A nach B (um zum Attentäter zu gelangen) gehen, aber auf dem Weg trifft man natürlich eine Menge Gegner, die man mit seinem Beam-Katana ausschalten muss. Eine geniale Idee finde ich das jedes Mal wenn ein Gegner getötet wird am unteren Bildschirm, sich drei Symbole (so wie beim einarmigen Banditen) drehen. Wenn man 3 Mal das gleiche Symbol hat bekommt man für kurze Zeit einen gewissen Bonus wie etwa das die Zeit verlangsamt wird. Nachdem dann schließlich man am Ende des Weges angekommen ist ruft einem die Agentur (Sylvia) an welche uns noch auf den bevorstehenden Rangkampf vorbereitet. Die Rangkämpfe sind natürlich das Highlight des Spiels. Jeder Attentäter hat seinen eigenen Stil und eine eigene Taktik die man anwenden muss um ihn zu besiegen. Je nach Schwierigkeitsgrad können die Attentäter richtige Brocken sein und kaum Gesundheit verlieren. Hat man den Rangkampf geschafft steigt man einen Platz in der Liste auf und kommt seinem Ziel näher, bester Attentäter zu sein. Danach geht es in Travis‘ Motelzimmer, von wo aus man wieder die Anweisung für den nächsten Rangkampf bekommt. Doch bevor man zum nächsten Rangkampf kommt, muss man das Startgeld bezahlen. Also geht es nach Santa Destroy, welche man in Open-World Manier erkunden kann. Um Geld zu verdienen kann man zum Arbeitsamt gehen und ehrliche Arbeit wie Rasenmähen oder Autos betanken erledigen oder man nimmt Tötungsaufträge an wo man z.B eine Horde Gegner in einer gewissen Zeit erledigen muss oder ähnliches. Leider sind die ehrlichen Jobs eher langweilig und werden nur schnell gemacht um Geld zu bekommen. Die Tötungsaufträge sind zwar nett, werden mit der Zeit aber eintönig. Im Allgemeinen ist die Stadt Santa Destroy, welche man mit seinem Motorrad erkunden kann, sehr leer und man fühlt sich wie in einer Geisterstadt. Somit ist der Open-World Teil leider  die Schwäche des Spiels. Immerhin bekommt man relativ schnell das Geld zusammen und kann sich wieder in die sehr gelungenen Rangkämpfe stürzen. Die Steuerung wurde ordentlich umgesetzt und nicht zu überbeladen. Man schwingt mit dem A-Knopf das Beam-Katana und wenn die Gesundheit des Gegners niedrig ist,  macht man mit Schwingen der Wii-Remote in eine bestimmte Richtung einen Finisher. Zum Durchspielen von No More Heroes braucht man ca. 12 Stunden was ich für in Ordnung halte.

 

 

 

 

Grafik: (78%)

 

No More Heroes ist im Cel-Shading Look gehalten, was bei den Charakteren richtig gut aussieht.

Leider hat man vor allem in der Open-World mit Grafikproblemen zu kämpfen, sodass man öfters mit Kantenflimmern konfrontiert wird und die Framerate mit Einbrüchen zu kämpfen hat.

 

 

 

Sound: (89%)

 

Soundtechnisch bekommt man eine sehr gute Kost geboten. Der Soundtrack ist wirklich genial und hat einen hohen Ohrwurmfaktor.

 

Bei der Sprachausgabe muss man sich mit englischen Synchronsprechern zufrieden geben, die aber wirklich ganze Arbeit leisten. Vor allem die verschiedenen Akzente sind wunderbar gelungen.

 

 

 

Fazit:

No More Heroes mag Schwächen in der Grafik haben und auch der Open-World Teil ist etwas schwach ausgefallen, aber insgesamt gesehen ist es ein wirklich beeindruckendes Spiel. Das Spiel strotzt vor genialen Einfällen und ist voll mit schwarzem Humor. Wer auf Action steht, macht bei einem Kauf von No More Heroes nichts falsch!

 

 

 

 

 

 

Pro:


+ sehr gelungene Rangkämpfe


+ Spielprinzip wird nicht langweilig


+ witzige & einzigartige Spielelemente


+ schwarzer Humor


+ fordernder Schwierigkeitsgrad


+ toller Soundtrack


+ ordentliche Steuerung

 

 

Kontra:


- Santa Destroy ist leer & leblos


- Nebenaufträge langweilig


- Grafik könnte besser sein

 

 

 

 

GESAMTWERTUNG:   86%

 

 
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