Silent Hill: Shattered Memories
 
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Silent Hill: Shattered Memories

 


 

 


 

Dass die Spiele rund um die Silent Hill - Reihe mit zu den besten Survival-Horror Spielen gehört dürfte bekannt sein. Jedoch waren die letzten Teile oft enttäuschend für Fans des Franchises. Der neueste Teil Silent Hill: Shattered Memories ist eine Neuinterpretation des ersten Teils. Ob das gut geht? Das erfährt ihr im unteren Text.

 

 

 

 

Gameplay: (81%)

 

Bei Spielstart findet man sich in der Praxis eines Psychotherapeuten wieder, wo man erst einmal einen Fragebogen ausfüllen muss. Dieser beinhaltet recht belanglose Fragen wie, ob man leicht Freude findet oder ob man mit Alkohol entspannen kann. Doch bereits dieser Fragebogen kann einiges im Spiel verändern, aber dazu später mehr. Das eigentliche Spiel beginnt als der Schriftsteller Harry Mason mit seiner Tochter Cheryl in dem Städtchen Silent Hill unterwegs sind. Aufgrund des Schneesturmes gerät der Wagen von der Fahrbahn. Als Harry wieder zu sich kommt bemerkt er schnell: Cheryl ist verschwunden! Sein einziges Ziel ist nun seine Tochter zu finden. Beim ersten Durchwandern von Silent Hill merkt man schon: Die Atmosphäre ist Climax hervorragend gelungen. Ausgerüstet ist Harry übrigens nur mit einer Taschenlampe und einem Handy, welches sich als sehr hilfreich herausstellt. Die erste Person auf die man trifft ist eine (mehr oder weniger hilfreiche) Polizistin. Womit wir auch schon bei den Veränderungen wären: Je nachdem wie ihr die Fragen beantwortet habt so ist auch das Aussehen und Verhalten der Polizistin. Kurz nach dieser Begegnung gefriert (wie später öfters im Spiel) die Welt. Plötzlich tauchen Monster auf, denen man völlig wehrlos ausgeliefert ist. Die einzige Möglichkeit um zu überleben ist die Beine in die Hand nehmen und davonlaufen! Diese Albtraumsequenzen sind zwar spannend inszeniert aber dennoch gibt es Kritik an diesen Spielabschnitten. Das größte Problem ist das man selten weiß wo man lang muss. Man kann zwar auf dem Handy die Karte aufrufen, währenddessen kann man allerdings nicht rennen und wird deshalb von den Monstern attackiert. Womit wir auch schon beim nächsten Problem wären: Die Schüttel-Gesten um die Monster vom Leib zu kriegen funktioniert oft leider nicht auf Anhieb. Sonst ist die Steuerung aber sehr gut gelungen, wie etwa bei den Rätseln wo man Dosen mit der Wii Fernbedienung umdrehen muss um den Schlüssel zu finden. Bei den Rätseln hat Climax ohnehin Kreativität bewiesen. Gegen Ende nimmt die Story noch einmal richtig Fahrt auf, aber dennoch ist man überrascht das schon nach knapp 6 Stunden die Credits über den Bildschirm laufen. Immerhin wird man dadurch, dass man das Spiel beeinflussen kann zu einem zweiten Durchlauf motiviert.
 

 


 

 

Grafik: (90%)

 

Grafisch gehört Silent Hill mit zu dem Besten was die Wii zu bieten hat. Die Umbebungen sowie Charaktere sind sehr detailliert. Aber die große Stärke des Spiels sind die grandiosen Schattenwürfe die man so noch nie zuvor auf der Wii gesehen hat.

Die Framerate bleibt das ganze Spiel über flüssig, lediglich bei Betreten eines neuen Bereiches kann es zu kurzen Rucklern kommen.

 

 


 

 

Sound: (88%)

 

Der Soundtrack sorgt mit seinen Melodien für Gruselstimmung. Besonders erwähnenswert ist allerdings die Einbindung der Wii-Remote. So kommen alle Gespräche mit dem Handy direkt aus dem Lautsprecher der Wii-Remote.

Auch bei den Rätseln wie etwa beim oben genannten Dosen-Rätsel kann man die Dosen vorher schütteln um zu hören wo der Schlüssel ist – und die Geräusche kommen ebenfalls direkt aus der Wii-Remote! Des Weiteren besitzt das Spiel eine englische Sprachausgabe welche wirklich gelungen ist. Auf eine deutsche Synchronisation wurde leider verzichtet.
 

 

 

 

Fazit:

 

Silent Hill: Shattered Memories ist ein gelungener Horror Trip für die Wii und die Neuinterpretation des ersten Silent Hill ist vollkommen geglückt. Die Story und Atmophäre des Spiels sind wirklich atemberaubend. Zwar fällt das Spiel etwas kurz aus, bietet aber eine sehr intensive Erfahrung und lädt zum mehrmaligen Durchspielen ein. Für alle Wii-Zocker welche ein neues Spiel für die „Corefraktion“ suchen gibt es eine klare Kaufempfehlung!

 

 

 

 

 

PRO:

 

+ gruselige Atmosphäre


+ gute Story


+ Spiel lässt sich verändern


+ geniale Grafik


+ gelungener Sound


+ gute Einbindung der Wii-Remote

 

 

 

KONTRA:

 

- Albtraumsequenzen können nervig sein


- kurze Spielzeit

 

 

 

GESAMTWERTUNG:     85%

 

 
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